Montag, 11. Dezember 2017 · 04:55

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LONGINES CSI BASEL Awards 2017

Christoph Eymann: ein sportlicher Politiker, ein politischer Sportler

Award of Honour 2017

Regierungsrat Dr. Christoph Eymann hat in den letzten Jahren einiges zum Gedeihen der Sportstadt Basel beigetragen. In seine Amtszeit fällt nicht nur die Gründung des CSI Basel, sondern beispielsweise auch die Fussball-Europameisterschaft oder die Sportförderung durch die Einführung von Sportklassen an Basler Schulen.

Das grosse Sportlerherz kam Christoph Eymann während seiner gesamten Zeit in der Regierung zugute. Für das Standortmarketing und die Sportstadt Basel ein Glücksfall. «Christoph Eymann ist enorm wichtig für die Stadt Basel. Die Euro08, die beiden Curling-Weltmeisterschaften, die Initiierung des CSI Basel und der Europe-League-Final – bei all diesen Veranstaltungen hat man die Handschrift von ihm gespürt », beschreibt Marcel Meier, Leiter der Fachstelle Grossevents, den Aktionsradius des Sportpolitikers Eymann.

Aber auch Abseits des grossen Show-Rampenlichts fühlt sich der Regierungsrat wohl. Kaum ein Wochenende vergeht, an welchem Christoph Eymann nicht auf irgendeinem Sportplatz der Region anzutreffen ist. Sei es bei der Eröffnung einer neuen Tribüne im Leichtathletikstadion St. Jakob, sei es an einem Fussball-Amateurspiel auf der Schützenmatte. Oder dann beobachtet er am Basler Stadtlauf, wie der eigene Nachwuchs in seine Fussstapfen zu treten versucht. Zuweilen tut er dies in völlig unpassendem Outfit. So spazierte er einst nach einem Anlass in der Brüglinger Ebene noch über die Fussballfelder im Joggeli und schaute sich – in Anzug und Krawatte – ein Spiel der 4. Liga an. Prompt wurde er von ein paar Vätern gefragt, ob er Spielerberater sei.

Nebst dem Breitensport ist der Spitzensport ein Thema, bei dem Politiker Eymann seine gesamte Erfahrung in die Waagschale werfen kann. Auch deshalb belegt die Sportförderung des Kantons Basel-Stadt schweizweit einen Spitzenplatz. Ein Verdienst Christoph Eymanns. Denn er war es, der vor 15 Jahren Sportklassen an Basler Schulen etabliert hat. In dieser Umgebung bereiten sich seither zahlreiche Athletinnen und Athleten auf ihre Karrieren vor. Karrieren, die nicht selten zu Teilnahmen an Olympischen Spielen führen. Sandro Penta, der im Sportamt den Leistungssport betreut, erinnert sich an einen ganz besonderen Fall: «Der Sprinter Alex Wilson kam ohne Deutschkenntnisse in die Schweiz, besuchte zweimal das 10. Schuljahr und begann seinen ersten Arbeitstag bei uns im Sportamt als Landschaftsgärtner in Flipflops. Wilson schloss dann aber zwei Jahre später erfolgreich die Prüfungen ab und lief ein Jahr später an den Olympischen Spielen in London im Halbfinale auf Bahn sechs, Usain Bolt auf Bahn vier. All das wäre ohne die Unterstützung von Regierungsrat Christoph Eymann nicht möglich gewesen!» Die Sportwelt hat sich enorm verändert. Wer heute bei der Prüfung zum Sportstudium eine gute Note bekommen möchte, muss die 100 Meter in zwölf Sekunden laufen. Diese Zeit hätte 1896 an den Olympischen Spielen in Athen für eine Goldmedaille gereicht. Und auch Christoph Eymanns persönliche Sportwelt ist eine andere geworden. Heute geniesst er passiv. Die Betonböden, auf denen man früher Sport trieb, haben Spuren an den Gelenken hinterlassen. Zusammen mit der Familie verfolgt er heute gespannt ein Spiel des FC Basel. Und noch immer ist Handball seine grosse Leidenschaft. «Ich gehe an so viele Spiele des RTV Basel» erzählt Sportjournalisten-Urgestein Franz Baur. «Und oft treffe ich dabei auf Christoph Eymann, der dem Match zuschaut.

Mehr über den Träger der Auszeichnung finden sie hier.

Bildlegende

Verleihung des «Award of Honour» am CSI Basel 2017,
(v.l.n.r.) Willy Bürgin, Christoph Eymann

Ehrung 2016

Auf den Namen Müller hören viele – aber nur wenige sind Kapazitäten als Fachtierärzte für Pferde. Markus Müller zählt zu diesen seltenen Ausnahmen. Er verfügt nicht nur über ein exzellentes Fachwissen, sondern übte seinen Beruf stets mit Leidenschaft aus. Eben ein Mann mit einem grossen Herz für Pferde.

Von Anbeginn des Longines CSI Basel betreut Markus Müller als verantwortlicher Tierarzt die kostbaren Pferde des Weltklasseturniers. Die sensiblen Kreaturen profitierten stets von seiner professionellen Umsicht und seinem riesigen Erfahrungsschatz.

Die Laudatio für Markus Müller finden Sie hier. Mehr über den Träger der Auszeichnung finden sie hier.

Ehrung 2015

Beim sechsten Turnier in der St. Jakobshalle wurde mit der Vergabe des Basel Awards an eine verdiente Persönlichkeit des Pferdesports eine schöne Tradition fortgesetzt. Die diesjährige Auszeichnung erhielt Madeleine Winter-Schulze. Ihre Reiter und ihre Pferde sind ihre Familie. Sie ist die gute Seele der deutschen Reiterei und die «Grande Dame» des Reitsports schlechthin. Ihr Engagement wird ebenso geschätzt wie ihr Fachwissen. Ohne die Unterstützung der bescheidenen Berliner Unternehmerin wären die Olympiasieger Ludger Beerbaum, der Springreiter, Isabell Werth, die Dressurreiterin, und Ingrid Klimke, die Vielseitigkeitsreiterin, nicht seit Jahren an der Weltspitze.

Die ganze Laudatio für Madeleine Winter-Schulze finden Sie hier.

Ehrung 2014

Geehrt wurde mit Paul Weier ein Könner und Pionier, ein Pferdemann total. Als Olympiareiter, Parcoursbauer, Ausbildner und Berater hat er auf der ganzen Welt tiefe Spuren hinterlassen. Der frühere Kavallerie-Offizier aus dem zürcherischen Elgg war nicht nur ein exzellenter Reiter und in allen Sätteln zu Hause, er ist auch heute noch mit seinen 79 Jahren ein weltweit angesehener Experte und geschätzter Berater in den verschiedensten Breichen des Pferdewesens. 

Ehrung 2013

Geehrt wurde Prof. Dr. Björn von Salis. Die Laudatio für den innovativen Tierarzt, der unter anderem die erste private Pferdeklinik der Schweiz gründete und auch Mitbegründer des Grosstier-Rettungsdienstes war, hielt Prof. Dr. Anton Fürst. Einen weiteren Award durften die Gebrüder Rolf und Urs Theiler, die Gründer des vor 25 Jahren erstmals durchgeführten CSI Zürich, in Empfang nehmen. 

Ehrungen 2012

Anlässlich des 3. CSI Basel wurde zum ersten Mal ein «Award of Honour» vergeben. Geehrt wurden Markus und Thomas Fuchs, Walter Gabathuler, Philippe Guerdat, Willi Melliger

Diese Auszeichnung erhalten Persönlichkeiten für ihre herausragenden Verdienste um den Reitsport und auch Menschen, die sich auf vielfältige Weise im Umfeld des Pferdesports engagiert und verdient gemacht haben.Der Award wurde in Form einer kleinen Skulptur übergeben, welche eine Kombination des Baselstabes und des Pferdekopfes vom CSI Basel ist.

OK-Präsident Willy Bürgin hatte die Idee für diese Ehrung und möchte solche Auszeichnungen auch in den nächsten Jahren vergeben. „Diese Persönlichkeiten haben viel für das Ansehen des Schweizer Pferdesports geleistet. Sie haben es verdient, einmal ein Dankeschön zu erhalten.“



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11.12.2017
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